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Bildauflösung
Farbaufbau
Farben
Linien
Postvorschriften
Proof
Raster
Ränder
Schriften
Tonwertzuwachs
Überfüllung


Bildauflösung  

Die Auflösung von Bildern wird in dpi (dot per inch) angegeben. Die optimale Bildauflösung für Graustufen- und Farbbilder beträgt 300 dpi und für Strichzeichnungen 1200 dpi.


Farbaufbau  

Für den Druck auf ungestrichenen und Naturpapieren ist für die Separation von Farbbildern in ihre Bestandteile Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz der Unbuntaufbau (UCR) zu empfehlen. Die Grautöne und dunklen Bereiche des Bildes werden durch Schwarz wiedergegeben. Nur die bunten Bereiche des Bildes werden durch Cyan, Magenta und Yellow aufgebaut. Unbunt aufgebaute Bilder wirken oft weniger lebendig und kontrastreich, sind aber im Druck aufgrund des wesentlich geringeren Farbauftrages weniger problematisch.


Farben  

Für farbige Drucksachen stehen neben den Skalenfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz auch Schmuckfarben zur Verfügung. Schmuckfarben sind vom Farbhersteller definierte und fertig angemischte Druckfarben. Am bekanntesten sind die Farbsysteme HKS und Pantone. Für die Auswahl der angebotenen Farben stehen Farbfächer zur Verfügung.

Info:
Die Umsetzung von Schmuckfarben in den CMYK-Modus ist aufgrund der Begrenztheit des CMYK-Farbraumes nur bedingt möglich, eine exakte Wiedergabe des Farbtones der Schmuckfarbe gelingt selten.

Bitte beachten Sie, dass Sie die Farben in „Layout- und Grafik-Dateien bei Skalenfarben im CMYK- und bei Schmuckfarben im HKS- oder Pantone-Modus anlegen.

Bitte beachten Sie, dass Sie bei Schmuckfarben, die im HKS- oder Pantone-Modus angelegt worden sind die verwendete Papierqualität berücksichtigen. Wir verdrucken ausschließlich die Schmuckfarben HKS N (Naturpapier) und Pantone U (uncoated).


Linien  

Bitte legen Sie in Layout- und Grafik-Dateien eine Linienstärke von minimal 0,1 mm fest. Haarlinien lassen sich kaum drucken.


Postvorschriften  

Bitte denken Sie bei der Gestaltung ihrer Drucksachen an die aktuellen Postvorschriften. Hinweise finden Sie hierzu auf unserer Internetseite bzw. direkt bei der Deutschen Post.

Nutzen Sie auch KREATIVCHECK das kostenlose Mailing-Prüfsystem der Deutschen Post.


Proof  

Ein Proof ist eine analoge oder digitale Nachahmung des Drucks mit Farben, die den im tatsächlichen Druck verwendeten Farben entsprechen. Am farbverbindlichsten und teuersten ist der Andruck auf Originalpapier. Analoge Proofs wie Matchprint und Cromalin bieten eine ähnlich hohe Farbverbindlichkeit und sind kostengünstiger. Digitale Proofs werden direkt von den Daten erstellt und sind somit am kostengünstigsten.

Info:
Bitte beachten Sie, Proofs werden auf einem matt oder glänzend gestrichen Spezialpapier hergestellt und entsprechen in der Regel nicht dem Originalpapier. Bei dem Druck auf ungestrichenen und Naturpapieren müssen Sie mit geringfügigen Farbabweichung zu Ihren gelieferten Proofs rechnen.


Raster  

Die Graustufen eines Bildes bzw. die Tonwerte von Farben werden im Druck durch Rasterung wiedergegeben. Die Feinheit des Rasters wird Rasterweite genannt und in lpi (lines per inch) gemessen. Die Wahl der Rasterweite ist abhängig vom eingesetzten Papier.

Info:
Für den Druck mit Schmuckfarben verwenden wir eine Rasterweite von 150 lpi. Das entspricht einem 60er Raster.
Für den Druck mit Skalafarben verwenden wir eine Rasterweite von 138 lpi. Das entspricht einem 54er Raster.


Ränder  

Objekte, die in ihrer Drucksache genau bis an den Rand reichen sollen, müssen so angelegt werden, dass diese mindestens 1-2 mm über den Seitenrand des Dokuments hinausragen. Der Bereich, der über das Seitenformat hinausragt wird randabfallend genannt und verhindert, dass durch Toleranzen bei Drucken Blitzer (dünne Streifen an Seitenrand) entstehen.

Info:
Bitte beachten Sie, dass Sie 2 mm um ein Fenster kein Druckbild anlegen.
Für den 3-4 farbigen randabfallenden Druck benötigen wir an einer Seite einen Greiferrand von mindestens 6mm.



Schriften  

Bitte beachten Sie, dass Sie beim Abspeichern Ihrer Dokumente alle Schriften einbinden. Sofern Sie uns offene Dateien senden, liefern Sie immer die Originalschriften mit.

Info:
Die Schriftfonts Type 1 für PostScript bestehen aus Screenfonts für die Darstellung am Bildschirm und Printerfonts für die Ausgabegeräte. Beide Schriftfonts müssen mitgeliefert werden. Werden die Originalschriften nicht mitgeliefert oder auf unseren Ausgabegeräten nicht vorhanden sind, setzt das Ausgabegerät eine beliebige Schrift ein.

Benutzen Sie keine automatischen Schriftmodifikationen oder Schrifteffekte, sondern die dazugehörigen Schriftschnitte. Die Verwendung von PostScript-Schriften ist erwünscht. Natürlich können Sie auch TrueType und vektorisierte Schriften liefern.


Tonwertzuwachs  

Beim Drucken tritt der Effekt des Tonwertzuwachses auf. Das bedeutet, das z.B. eine mit 50% Tonwert definierte Rasterfläche bei Messung auf der Druckplatte zwar exakt 50 % beträgt, auf dem bedruckten Papier jedoch einen Tonwert von 64 % hat. Darum sollte bereits in der Druckvorstufe (beim Scannen und in der Bildbearbeitung) der zu erwartende Tonwertzuwachs berücksichtigt werden. Wie stark der Effekt des Tonwertzuwachses auftritt, hängt von der Druckmaschine, hauptsächlich aber von der Auswahl des zu bedruckenden Papier ab.

Info:
Bei ungestrichenen und Naturpapieren ist ein Tonwertzuwachs (bei 50% Tonwert: ca. + 25 bis +30%) zu verzeichnen.


Überfüllung  

Wenn sich berührende, verschiedenfarbige Objekte nicht passgenau gedruckt werden, kommt es zu kleinen Lücken, Blitzern zwischen den Farben. Durch das Auftragen der Druckfarbe kann sich das Papier während des Druckvorganges leicht verziehen und führt dazu, dass die Druckformen im Zusammendruck nicht exakt passen. Eine Überfüllung verhindert die „Blitzer“.

Info:
Die Stärke der nötigen Überfüllung ist abhängig vom verwendeten Papier sowie vom verwendeten Raster. Bei einem 60er Raster (150 lpi) sollte die Überfüllung zwischen 0,1 und 0,2 mm betragen.

Bei der Farbe Schwarz wird grundsätzlich Überdrucken verwendet, das heißt darunterliegende Farbflächen werden nicht ausgespart, sondern einfach überdruckt.


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